Presse


22.10.2016

Neues Deutschland. Sozialistische Tageszeitung

Dramatische Welten. Literarische Illustrationen von Josef Hegenbarth und Max Lingner. Von Klaus Hammer

In Zusammenarbeit mit der Max-Lingner-Stiftung zeigt die Hegenbarth Sammlung Berlin in ihren Räumen in der Nürnberger Straße Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen und Lithografien von Josef Hegenbarth zum »Nibelungenlied« , zu Goethes »Faust I«, zu dessen Ballade »Erlkönig« und Tierepos »Reineke Fuchs«, zu Schillers »Lied von der Glocke«, zu Grimms Märchen, zu Werken von Kleist, Hauff, Flaubert, Oscar Wilde und Gogol sowie Feder- und Pinselzeichnungen von Max Lingner zu Alexandre Dumas' Historienroman »Königin Margot« und »Der Graf von Monte Christo«, Victor Hugos letztem Roman »Dreiundneunzig«, Charles de Costers belgischem Nationalepos »Tyll Ulenspiegel« und Eugène Pottiers »Internationale«. Hier werden zwei bedeutende experimentierfreudige Buchkünstler präsentiert, die sich keineswegs nur eines textbegleitenden Illustrationsstils bedienen, sondern in der Auslegung des jeweiligen literarischen Stoffes markant ihre eigene Subjektivität durchsetzen.
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15.08.2015

Der Tagesspiegel

Maler Josef Hegenbarth. Auf leisen Flügeln. Eine private Berliner Sammlung widmet sich dem Werk des Malers Josef Hegenbarth und greift ein großes Thema seines Schaffens auf: Tiere. Von Christiane Meixner

Nicht weit vom Berliner Zoo versammelt sich in einem eher kleinen Gehege eine ziemliche Menagerie. Hier laufen Hunde übers Papier oder lassen sich gleich zum Geschäft nieder wie auf einer körnigen Schwarz-Weiß-Fotografie von Karin Székessy aus dem Jahr 1964. Ein winziger Elefanten stampft bei Ayse Erkmen durch die Savanne, sanfte Kühe mit überlangen, femininen Wimpern blicken einen aus den Aquarellen von Piotr Dluzniewski an. „Gestatten Sie bitte, daß ich liegen bleibe“, nennt der Künstler aus Köln seine feinen, in diesem Jahr entstandenen Blätter.
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21.01.2008

Neues Deutschland. Sozialistische Tageszeitung

Die Welt im Pinselstrich. Geheimtipp: Hegenbarth in der Alten Feuerwache Eichwalde. Von Harald Kretzschmar

Er war ein ganz außergewöhnlicher bildender Künstler: Josef Hegenbarth, 1884 bis 1962. Früh aus dem böhmischen Raum in die Kunstmetropole Dresden gekommen, entfaltet sich spät sein künstlerisches Ingenium zu einer größeren Ausstrahlung. Zeichnerisch scharf und malerisch bewegt inszeniert er voller Phantasie menschliche und tierische Lebensabläufe. Vital hochgespannt und doch hypersensibel zerbrechlich, bewältigt er bis ins hohe Alter ein immenses Arbeitspensum als Illustrator der Meisterwerke der Weltliteratur. Mit großem literarischen Einfühlungsvermögen übersetzt er dramatische und sagenumwobene, prall drastische und tief poetische Texte ins Bildliche.

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26.06.2006

Presseinformation Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Szenen aus dem Leben. Zeichnungen von Josef Hegenbarth aus den Jahren 1930 bis 1960. Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden 11.07.-31.10.06

Die neue Sonderausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv präsentiert eine Auswahl von ungefähr 40 farbigen Blättern und Graphiken, die in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre entstanden.
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07.05.2005

Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Online-Archiv)

Josef Hegenbarth illustriert Schiller. Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden 10.05.-31.10.2005

Anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Schiller präsentiert das Josef-Hegenbarth-Archiv eine Auswahl farbiger Blätter aus dem Zyklus zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges sowie einige Federzeichnungen und graphische Blätter zu Gedichten und Balladen des Dichters. Hegenbarth beschäftigte sich Mitte der 20er und in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts intensiv mit den Werken Schillers.

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