Josef-Hegenbarth-Archiv Besucherinformation
Das Hegenbarth-Haus 50er Jahre Das Hegenbarth-Haus
1950er Jahre
Hegenbarths Atelier Hegenbarths Atelier
zu seinen Lebzeiten
Das Hegenbarth-Haus heute Das Hegenbarth-Haus
heutige Außenansicht
Hegenbarths Atelier Hegenbarths Arbeitstisch
vor dem Atelierfenster
Werkzeuge des Künstlers Werkzeuge des Künstlers
Zeichenutensilien Weitere Werkzeuge
Mobiliar mit Chinesischer Vase Diele zwischen Atelier
und Wohnzimmer
Das Wohnzimmer Blick in das Wohnzimmer

Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden


Das Josef-Hegenbarth-Archiv hat seinen Sitz in der Calberlastraße, am Elbufer in Dresden-Loschwitz. Dort wohnte Josef Hegenbarth von 1921 bis zu seinem Tod 1962. Haus und Nachlass wurden 1988 von Hegenbarths Frau Johanna dem Dresdener Kupferstich-Kabinett vermacht. Ihrem Wunsch entsprechend ist das Haus heute eine Gedächtnisstätte für sein Werk: Der Bestand wird inventarisiert, wissenschaftlich publiziert und in wechselnden Ausstellungen gezeigt. In Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und anderen Sammlungen im In- und Ausland versucht das Archiv, Hegenbarths Werk bekannter zu machen.

Bestand

Den Schwerpunkt des Archivbestandes bilden die Arbeiten Hegenbarths, vorwiegend Zeichnungen und Skizzen, aber auch Gemälde und illustrierte Bücher. Des weiteren gehören zum Archiv Einrichtungsgegenstände, Zeichengeräte, Erinnerungsstücke und Briefe. Das Wohnhaus und seine Umgebung bilden zusammen mit dem Bestand ein Ensemble, in dem die Erinnerung an den Künstler und sein Werk lebendig bleibt.

Der Archivbestand im Überblick:

500 farbige Zeichnungen 80 kleine farbige Blätter 1.700 Tuschezeichnungen 300 farbige Buchillustrationen 5.000 Buchillustrationen in Tusche 2.300 grafische Blätter 3.000 Graphitskizzen 7 Skizzenbücher 80 Radierplatten 400 Illustrierte Bücher 150 Gemälde 300 Blätter anderer Künstler

Inventarisierung und Publikationen

Johanna Hegenbarth begründete nach dem Tod ihres Mannes die erste systematische Erfassung des Werks. Außerdem wurden durch sie bis 1988 zahlreiche Publikationen und Ausstellungen initiiert.
Ab 1990 erarbeitete Dr. Axel Wendelberger in Nachfolge von Johanna Hegenbarth das vollständige Verzeichnis der druckgraphischen Blätter. Seit 1998 werden von Lutz Gäbler die literarischen Zyklen inventarisiert und zusammen mit der Druckgraphik für die Publikation vorbereitet. Parallel dazu erfolgt die Ordnung des Schriftwechsels der Hegenbarths. Ulrich Zesch in Stuttgart bearbeitet zur Zeit das Werkverzeichnis der Handzeichnungen, welches im Rahmen dieser Internetpräsenz als » Bilddatenbank zur Verfügung steht.

Geschichte des Hauses

1848
Errichtet als Winzerhaus durch Johann Gottlieb Metzner

1887–88
Umbau zum Mehrfamilienhaus. Schließung der Weinpresse

1921
Von Hegenbarth gemeinsam mit einem Verwandten erworben. Hegenbarth zieht in das Dachgeschoss

1945–50
Beseitigung von Kriegsschäden, Einbau eines großen Atelierfensters

1967–68
Modernisierung durch Johanna Hegenbarth, die das Haus bis zu ihrem Tod 1988 bewohnt

1988
An das Dresdener Kupferstich-Kabinett vererbt. Sicherung der Bausubstanz

1991
Rekonstruktion des Zustandes der 1920er Jahre, Einrichtung des Dachgeschosses mit Originalmobiliar, das erste Geschoss wird Ausstellungsraum

1998
Wiedereröffnung des Archivs

erstellt nach: Lutz Gäbler, Wiedereröffnung des Hegenbarth-Hauses, in: Dresdener Kunstblätter 43 (1999), 2, S.70–71 sowie: Lutz Gäbler, Geschichte des Josef-Hegenbarth-Archivs, in: Josef Hegenbarth. Zeichnungen und farbige Blätter aus dem Josef-Hegenbarth-Archiv. Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Galerie der BASF Schwarzheide GmbH, S.104–107.

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